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Schienenverkehrsportal

Die exklusive Onlinepublikation für die Bahnbranche und ÖPNV

News zu den Beschaffungsmärkten im Schienenverkehrsportal

 

 

¦koda Transportation liefert Straßenbahnen nach Bonn


Škoda Transportation hat gestern (16.12.2019) bekanntgegeben, die Ausschreibung für die Lieferung von Straßenbahnen für die Verkehrsbetriebe der Stadt Bonn gewonnen zu haben. Das Pilsner Unternehmen liefert insgesamt 26 moderne 100%-Niederflurfahrzeuge von der Plattform ForCity Smart mit einer Option auf zwölf weitere Fahrzeuge. Ein wichtiger Teil des Auftrages sind exklusive Lieferungen von Ersatzteilen für die Dauer von 25 Jahren. Das Gesamtvolumen des Auftrags kann somit fast 4 Mrd. CZK (160 Mio. EUR) erreichen. Die ersten Straßenbahnen sollen 2022 ausgeliefert werden. Die Fahrzeuge sind 30 m lang und bieten Platz für 180 Fahrgäste. (wkz/cm)

Quelle: RailBusiness 17.12.2019


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Finanzierung batterieelektrischer Züge Chemnitz - Leipzig ist gesichert


Die Finanzierung hochmoderner batterieelektrischer Züge durch ein Bankenkonsortium ist gesichert, gab der VMS heute (17.12.2019) bekannt. VMS-Geschäftsführer Dr. Harald Neuhaus unterschrieb jetzt den Finanzierungsvertrag über 49 Mio. Euro. Bereits Ende November hatte der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) 13 Mio. EUR bereitgestellt. Noch in diesem Jahr können die Batteriezüge beim Hersteller Alstom bestellt werden. Ein Bescheid für Fördermittel durch den Freistaat Sachsen in Höhe von rund 7,5 Mio. EUR wird noch erwartet. Ab Ende 2023 werden insgesamt elf batterieelektrische Züge auf der 81 km langen Strecke zwischen Chemnitz und Leipzig verkehren. Die Fahrten auf der zurzeit nichtelektrifizierten Strecke erfolgen im Batteriebetrieb. Jeweils in Chemnitz und Leipzig werden die Batterien aufgeladen. Da die Züge bereits mit Stromabnehmern ausgerüstet sind, können sie nach der Elektrifizierung ohne Umrüstung weiterfahren. (wkz/cm)

Quelle: RailBusiness 17.12.2019


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ÜSTRA Hannover : 400-Mio-Euro-Investitionsprogramm beschlossen


In den nächsten fünf Jahren wird die Üstra Hannover rund 400 Mio Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Betriebs investieren. 246 Mio Euro sind für neue Fahrzeuge vorgesehen, 63 Mio Euro fließen in die Betriebshöfe und die Leitstelle, 26 Mio Euro in die Streckenausrüstung und 12 Mio Euro in Fahrgastserviceeinrichtungen. Hinzu kommen noch Gelder für die Erweiterung des Streckennetzes und den Bau von Hochbahnsteigen. (jb)

Quelle: NaNa Ticker  16.12.2019


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49 Milliarden Euro "theoretischer Nachholbedarf" bei Investitionen in die Bahninfrastruktur


Einen immensen Nacholbedarf bei den Investitionen in die Bahninfrastruktur ermittelten vom Bund beauftragte Gutachter in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis90/Die Grünen , welche am 4.11.2019 veröffentlicht wurde.

"Der vor Beginn der Dritten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV III) zwischen dem Bund und der Deutschen Bahn AG (DB AG) durch den Bund beauftragte Gutachter hat nach Angaben der Bundesregierung einen "theoretischen Nachholbedarf" bei Investitionen in Höhe von 44,5 Milliarden Euro bei der DB Netz AG und 4,5 Milliarden Euro bei der DB Station&Service AG ermittelt. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/13896) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/13105) hervor. Im Bereich der Brücken liege der Wert bei 18,46 Milliarden Euro - bei den Gleisen bei 15,92 Milliarden Euro, heißt es in der Vorlage.

Der "kritische Nachholbedarf" liege laut Gutachter bei rund 20 Milliarden Euro. Dabei handle es sich um Anlagen, "die ihre durchschnittliche technische Nutzungsdauer erreicht haben, sich in einem schlechten Zustand befinden und deshalb zu ersetzen sind". Davon entfielen rund 19,3 Milliarden Euro auf die DB Netz AG und 0,7 Milliarden Euro auf die DB Station&Service AG, teilt die Regierung mit.


Quelle: hib heute im Bundestag Nr.1219 vom 4.11.2019



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Neue Schwellenwerte der EU-Kommission angekündigt


Alle zwei Jahre veröffentlicht die Europäische Kommission die sogenannten europäischen Schwellenwerte, die dann ab dem 01. Januar des kommenden Jahres in Kraft treten. Für 2020 und 2021 wurden diese bereits jetzt angekündigt. Im Dezember 2019 werden sie abschließend veröffentlicht.

Folgende Schwellenwerte kündigt die EU-Kommission an:

  • 5.350.000 Euro für Bauaufträge (derzeit 5.548.000 Euro)
  • 5.350.000 Euro für Konzessionen (derzeit 5.548.000 Euro)
  • 214.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge sonstiger öffentlicher Auftraggeber (derzeit 221.000 Euro)
  • 139.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge oberer und oberster Bundesbehörden (derzeit144.000 Euro)
  • 428.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge von Sektorenauftraggebern (derzeit 443.000 Euro)
  • 428.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge im Verteidigungsbereich (derzeit 443.000 Euro).

Nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger, voraussichtlich Dezember 2019, sollen diese ab dem 01. Januar 2020 in Kraft treten.



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Photo Ulrich Knöll
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

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