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Schienenverkehrsportal

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News zu den Beschaffungsmärkten im Schienenverkehrsportal

 

 

Warschau bekommt Straßenbahnen von Hyundai


Die Tinte unter dem heiß umkämpften Vertrag ist trocken: Die polnische Hauptstadt Warschau bekommt bis zu 213 neue Straßenbahnen aus der Produktion der koreanischen Hyundai Rotem.

Im Rahmen des am Donnerstag unterzeichneten Vertrags bestellt die Verkehrsgesellschaft Tramwaje Warszawskie 123 Bahnen fix, 90 weitere können optional geordert werden. Einschließlich Option beläuft sich der Kaufpreis auf 1,825 Mrd. PLN (428 Mio. EUR). Die Züge der Basisbestellung sollen bis Ende 2022 geliefert werden, die zusätzlichen Bahnen aus der Option bis Ende 2023. Die Lieferung setzt sich aus drei Ausführungen mit einem und zwei Führerständen sowie unterschiedlichen Längen zusammen. Die längsten Hyundai-Bahnen werden 32,5 Meter lang sein und bis zu 240 Fahrgäste befördern können.

Die bislang größte Straßenbahn-Ausschreibung in Polen hatte sich seit Februar 2017 hingezogen und schlug politisch hohe Wellen, da früh feststand, dass Platzhirsch PESA diesmal leer ausgehen würde. Tramwaje Warszawskie versichert jedoch, dass auch bei den Hyundai-Bahnen 60% der Komponenten aus Polen kommen werden. Auch die Montage der Bahnen soll zu einem erheblichen Teil in Polen stattfinden – Hyundai Rotem nennt hier einen Anteil von mehr als 40%. 

Quelle: nov-ost.info   16.6.2019


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Warschau bekommt Straßenbahnen von Hyundai

Dritter Anlauf bei Info-Displays für MÁV


Das ungarische Reisezugunternehmen MÁV-Start hat einen Auftrag zur Lieferung eines Fahrgastinformationssystems erneut ausgeschrieben.
 
Nach Angaben der EU-Datenbank TED werden die insgesamt 70 audiovisuellen Geräte für das von MÁV-Start in Eigenregie gebaute Zugmodell IC+ benötigt. Die Hälfte der Displays soll in der Ersten Klasse, die andere Hälfte in der Zweiten Klasse montiert werden, d.h. jeder Waggon wird mit einem Display ausgestattet.
 
Der Auftragswert wird von der Bahngesellschaft mit 1,94 Mio. EUR veranschlagt. An der Ausschreibung dürfen sich Unternehmen beteiligen, die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Umsatz von mindestens 620 Mio. HUF (1,94 Mio. EUR) erzielt haben, darunter 110 Mio. HUF (342.000 EUR) aus der Lieferung von audiovisuellen Eisenbahn-Fahrgastinformationssystemen. Die Bieterfrist endet am 2. Juli 2019, dem Gewinner stehen zur Erfüllung des Auftrags 36 Monate zur Verfügung.
 
MÁV-Start produziert derzeit insgesamt 70 Waggons seines aus eigener Entwicklung stammenden Zugmodells IC+, die im inländischen InterCity-Verkehr eingesetzt werden sollen. Weitere 20 Fahrzeuge wurden für den internationalen Markt entwickelt und sollen früheren Angaben zufolge noch im ersten Halbjahr 2019 in Dienst gestellt werden.  

Mit der Initiative will die Eisenbahngesellschaft u.a. die Fuhrparkerneuerung ihrer im Durchschnitt mehr als 30 Jahre alten Flotte diversifizieren. MÁV-Start produziert die Personenwagen am Standort der Wartungstochter Szolnoki Járműjavító, die Serienfertigung begann 2017. Früheren Angaben zufolge sind die Reisezugwaggons für Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h konzipiert und werden teilweise barrierefrei und familienfreundlich ausgestaltet. MÁV-Start hatte das Zugmodell IC+ u.a. im vergangenen September bei der InnoTrans in Berlin vorgestellt.

Quelle: nov-ost.info  6.6.2019


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Stadler liefert weitere Züge nach Slowenien


Der schweizerische Schienenfahrzeughersteller Stadler hat mit der staatlichen slowenischen Eisenbahngesellschaft Slovenske ¸eleznice (S´) den Vertrag über die Lieferung weiterer Züge unterzeichnet.

Wie Stadler bekannt gab, geht es um 26 Züge des Typs FLIRT und damit um die Einlösung einer Option aus einem im April 2018 geschlossenen Vertrag. Geliefert werden 16 Diesel- und 10 Elektrotriebzüge, die auch in Kroatien und in Österreich zugelassen sind und im grenzüberschreitenden Verkehr eingesetzt können. Der Vertragswert beläuft sich inklusive Garantieleistungen auf rund 150 Mio. EUR.

Zeljko Davidovic, Stadler-Verkaufsdirektor für Mittel- und Osteuropa, kommentierte: "Die Beschaffung einer aufeinander abgestimmten Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge ist beispielhaft und wird das Bahnreisen in Slowenien und in die angrenzenden Länder sicherer, komfortabler und umweltschonender machen."

Der im vergangenen Jahr geschlossene Vertrag umfasste ebenfalls 26 Züge, darunter elf Elektrotriebzüge des Typs FLIRT EMU, fünf Dieseltriebzüge des Typs FLIRT DMU und zehn Doppelstockzüge des Typs KISS EMU.


Quelle: nov-ost.info  3.6.2019


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Flughafen Bukarest erhält Eisenbahnanschluss


Die staatliche rumänische Eisenbahngesellschaft CFR hat den Sieger einer Ausschreibung über den Bau einer Stichbahn zum Bukarester Flughafen Henri Coandă (Otopeni) ermittelt.

Wie die CFR bekannt gab, erging der Zuschlag an das Konsortium Arcada Company / ISPCF / DB Engineering & Consulting GmbH zum Preis von 398,16 Mio. RON (83,7 Mio. EUR) netto. Vertragsgegenstand werden die Planung und der Bau einer Linie bis zum Terminal 1 des Flughafens und einer Überführung über die Straße DN1 sowie der weitere Ausbau der bereits bestehenden Infrastruktur. Die Arbeiten sollen binnen 14 Monaten abgeschlossen sein.

Aktuell läuft auch bereits der Ausbau eines Streckenabschnitts zwischen dem Bukarester Hauptbahnhof Gara de Nord und dem Flughafen, hierfür wurde Porr Construct als Auftragnehmer ermittelt.

Aktuell können Passagiere vom Flughafen mit einem Zubringerbus zu einer nahegelegenen Bahnstrecke und von dort zur Gara de Nord fahren. Der Bau der Stichstrecke ist seit vielen Jahren geplant, doch gab es immer wieder Verzögerungen bei den Planungen. Ein Grund dafür war auch, dass das Projekt mit dem Bau der U-Bahnlinie 6 von der Gara de Nord zum Flughafen konkurriert.

Quelle: nov-ost.info   31.5.2019


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Torpol mit Zuschlag für Hafenbahn-Projekte


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat dem Gleisbauunternehmen Torpol den Zuschlag bei den Projekten zur Sanierung der Bahnanlagen in den Güterbahnhäfen Szczecin Port Centralny und Świnoujście Port erteilt.

Nach Angaben der PLK übernimmt Torpol die Arbeiten in Szczecin zum Preis von 1,027 Mrd. PLN (239 Mio. EUR) netto und schlug damit die Konkurrenz von Strabag/KZA (1,082 Mrd. PLN), Porr (1,134 Mrd. PLN) und Budimex (1,554 Mrd. PLN) aus dem Rennen, wobei die Angebote von Budimex und Porr disqualifiziert wurden.

Für das Projekt in Świnoujście liegt das Honorar von Torpol bei 537 Mio. PLN (125 Mio. EUR) netto. Strabag/KZA hatte 642 Mio. PLN geboten, Porr 707 Mio. PLN, Budimex 881 Mio. PLN und als letzter Bieter Copasa/Aldesa/Coalvi 658 Mio. PLN, wobei die Angebote von Porr, Budimex und Strabag/KZA disqualifiziert wurden.

Quelle: nov-ost.info  31.5.2019


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Photo Ulrich Knöll
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