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Schienenverkehrsportal

Die exklusive Onlinepublikation für die Bahnbranche und ÖPNV

News zu den Beschaffungsmärkten im Schienenverkehrsportal

 

 

DSA: Sollfahrplaninformationen deutschlandweit noch in diesem Jahr


Was im September letzten Jahres als Test im
RMV-Gebiet in Hessen begann, soll nun Schritt für
Schritt deutschlandweit Realität werden. Das bedeutet,
die Dynamischen Schriftanzeiger (DSA)
werden zukünftig auch über die planmäßigen Abfahrtszeiten
informieren. Möglich wird dies durch
eine Softwareanpassung, deren Rollout schrittweise
erfolgt. In den Regionalbereichen Mitte und
West ist die Funktionserweiterung bereits aktiviert.
Der komplette Rollout soll in 2019 abgeschlossen
werden. „Mit dieser Funktionserweiterung
kommen wir einem vielfach geäußerten
Wunsch unserer Kunden nach“, so Frank Semrau
von der DB Station&Service AG, der mit seinem
Team die Realisierung verantwortet.
Eine weitere Verbesserung versprechen sich die
DB Verantwortlichen von der neuen Endgerätegeneration,
die voraussichtlich noch im ersten Halbjahr
2019 ausgeschrieben werden kann. Damit ergeben
sich deutliche Verbesserungen in Bezug
auf Qualität und Kapazität der Anzeige. Auch
bei der Akustik sollen hörbare Verbesserungen
erzielt werden. Dabei arbeitet die DB Station&
Service AG eng mit ihren Kunden zusammen,
insbesondere auch mit den Aufgabenträgern.
Im Rahmen von gemeinsamen Workshops
wurden Lösungsideen präsentiert, die
im Austausch gewonnenen Erkenntnisse aufgenommen
und bei der Ausschreibungsvorbereitung
wo möglich berücksichtigt. Die derzeitige
Planung sieht vor, dass die neue Gerätegeneration
ab Herbst 2020 bestellt werden kann.
Der folgende Link zeigt eine Aufzeichnung der
Zugplandaten auf dem DSA – eine Aufnahme
von der Pilotstation Maintal Ost aus dem
Spätsommer letzten Jahres:

Bike+Ride-Anlage am Bahnhof München-Ò

http://bit.ly/DSA-Zugplandaten-Maintal-Ost

Quelle: DB Stationsanzeiger Nr.25  April 2019


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Einige Vergabestellen haben den "Schuß nicht gehört"


Landauf landab jammern Städte und Gemeinden über zu wenige Bieter bei ihren Ausschreibungen und beklagen die z.T. horreenden Abweichungen der Angebotspreise von den kalkulierten Kosten. Die Ursachen luegen in der Tat überwiegend in der hohen Kapazitätsauslastung der Unternehmen durch die hohe Nachfrage nach Bauleistungen von privater aber besonders auch von öffentlicher Seite.
Was ich allerdings auch immer wieder bei der täglichen Recherche nach Ausschreibungen feststelle ist die Methode vor allem kleinerer Städte und Gemeinden, ihre Vergabeunterlagen nur in Papierform anzubieten und dafür auch noch  Gebühren zu verlangen. So ein aktuelles Beispiel der Gemeinde GrabenNeudorf in Baden-Württemberg, welche für Malerarbeiten von geringem Aufwand, nämlich Beschichtungsarbeiten von nur 2775 m² erwartet, daß interessierte Bieter dafür  31 € zahlen werden . Da wird die Zahl der Bieter bei der Submission am 11.4. aber sehr übersichtlich sein, denn wer zahlt heutzutage noch für den Erhalt von Leistungsverzeichnissen, wenn es diese in ca. 80 %aller Fälle kostenlos zum Download gibt und dies bei wesentlich lukrativeren Projekten und bei ohnrehin ausgelasteten Kapazitäten. Zum anderen haben diese Vergabestellen noch nicht kapiert, daß interessierte Bieter heute erst das Leistungsverzeichnis online anschauen um dann zu entscheiden, ob sie überhaupt am Wettbewerb teilnehmen. Denn erst für Leistungsverzeichnisse in Papierform zu bezahlen, um dann festzustellen, daß eine Teilnahme am Wettbewerb nicht erfolgen wird und das LV dann in den Papierkorb wandert, das war einmal in der analogen Steinzeit ! Haben denn diese Vergabestellen noch nicht davon gehört, daß zwischenzeitlich auch in Baden-Württemberg die Regeln der UVgO ( Unterschwellenvergabeverordnung) gelten, welche gebietet die Vergabeunterlagen online und kostrnlos anzubieten. Und auch wenn diese Regeln kommunalen Vergabestellen nur zur Anwendung empfohlen werden, so haben die meisten davon erkannt, daß der kostenlose Download von Vergabeunterlagen den Wettbewerb nur fördert und auch noch erheblichen Verwaltungsaufwand spart. Doch einige haben wohl den "Schuß noch nicht gehört" und wundern sich dann über ausbleibende Angebote !

26.3. 2019 Ulrich Knöll


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Budimex hat Zuschlag für Hafenbahn Gdynia


Der polnische Baukonzern Budimex hat am Dienstag den Zuschlag von der Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK für den Auftrag zur Modernisierung der Bahninfrastruktur im Hafen Gdynia erhalten.

Wie das Unternehmen mitteilt, liegt der Auftragswert bei 1,487 Mrd. PLN (346 Mio. EUR) netto, was einem Bruttowert von 1,83 Mrd. PLN entspricht. Der Preis wurde in einer Auktion ermittelt, nachdem Budimex die Arbeiten bei der zweiten Ausschreibung im Dezember zunächst für 1,96 Mrd. PLN angeboten hatte. Damit konnte die PKP PLK 130 Mio. PLN sparen – deutlich geringer (14 Mio. PLN) fällt die Ersparnis allerdings aus, wenn man den Preis mit dem Bestgebot vergleicht, das Torpol in der ersten Ausschreibung vorgelegt hatte. Diese hatte die PKP PLK abgebrochen, da selbst dieses günstigste Angebot um zwei Drittel über dem Kostenvoranschlag lag.
 

Zwischenzeitlich hatte die Regierung allerdings eine Aufstockung des Nationalen Eisenbahnprogramms um 3,2 Mrd. PLN (739 Mio. EUR) beschlossen, um die Realisierung dieses Vorhabens zur Verbesserung der Bahninfrastruktur in den Häfen Gdańsk, Szczecin und Świnoujście zu ermöglichen. Weitere Mittel hierfür wird die PKP PLK aus einem EIB-Kredit über 1,4 Mrd. PLN (323 Mio. EUR) bereitstellen.

Quelle: nov-ost.info  19.3.2019


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Planungen für Rail Baltica in Riga laufen weiter


Bei einer Ausschreibung der Projektgesellschaft RB Rail für die Planung der Bahntrasse Rail Baltica durch Riga sind zwei Angebote eingegangen.

Wie RB Rail bekann gab, stammen diese von den Konsortien Obermeyer Planen+Beraten / Prointec und IDOM / INECO. Das von Obermeyer gelegte Angebot hat ein Volumen von 11,363 Mio. EUR, IDOM bot 12,989 Mio. EUR.

Laut RB Rail gingen außerdem drei Angebote für die Planung der Strecke Vanga¸i – Salaspils – Misa im Raum Riga ein. Dabei bot das Konsortium Egis Rail / DB Engineering & Consulting / Olimps 12,025 Mio. EUR, Obermeyer Planen + Beraten / Prointec 10,733 Mio. EUR und IDOM / INECO 12,364 Mio. EUR. Die Gewinner sollen binnen zwei Monaten bekannt gegeben werden.

Im Zuge von Rail Baltica entsteht eine Trasse in europäischer Normalspur von Tallinn über Riga und Kaunas bis zur polnisch-litauischen Grenze, außerdem sind Abzweige zum Flughafen Riga und von Kaunas nach Vilnius geplant.

Quelle: nov-ost.info 18.3.2019


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Zwei Angebote in Bukarester Tram-Tender


In einer Ausschreibung zur Beschaffung neuer Straßenbahnen für Bukarest sind zwei Angebote eingegangen.

Wie die Behörden der rumänischen Hauptstadt bekannt gaben, stammten die Offerten von dem in Arad ansässigen Schienenfahrzeughersteller Astra Vagoane Călători und der türkischen Durmazlar Makina. Die Bieterfrist endete am 15. März um 15 Uhr Ortszeit, Gegenstand des Verfahrens sind 100 neue Trams zum geschätzten Gesamtwert von 180 Mio. EUR, die auf den Linien 1, 10, 21, 25, 32, 40, 41 und 55 zum Einsatz kommen sollen.

Zu den Interessenten gehörte auch die tschechische Škoda Transportation, die auch bei der nationalen Schiedstelle CNSC Klage des Verfahrens einlegte, diese offenbar aber kurz vor Ablauf der Frist wieder zurückzog. Zuvor hatte auch die französische Alstom erfolglos geklagt.

Quelle: nov-ost.info  15.3.2019


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Photo Ulrich Knöll
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