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Schienenverkehrsportal

Die exklusive Onlinepublikation für die Bahnbranche und ÖPNV

News zu den Beschaffungsmärkten im Schienenverkehrsportal

 

 

Hyundai liefert neue Trams nach Warschau


Die südkoreanische Hyundai Rotem erhält den Zuschlag für die Lieferung von bis zu 213 neuen Straßenbahnen an das Warschauer ÖPNV-Unternehmen Tramwaje Warszawskie.
 
Darüber informierte Tramwaje Warszawskie am Freitag (8. Februar) in einer Pressemitteilung. Demnach konnten sich die Koreaner in der entsprechenden Ausschreibung mit einer Offerte über insgesamt 1,852 Mrd. PLN (430,4 Mio. EUR) durchsetzen. Ein Angebot des polnischen Herstellers PESA lag der Aussendung zufolge über dem Kostenvoranschlag. Zudem wurde bereits im Dezember die Offerte eines Konsortiums von Stadler und Solaris disqualifiziert, da die vorgesehenen Lieferfristen nicht den Anforderungen entsprochen hatten.
 

Der Auftrag umfasst zunächst die Lieferung von insgesamt 123 neuen Niederflurbahnen, darunter 85 Trams für den Wechselrichtungsbetrieb und 18 Trams für den Einrichtungsbetrieb mit einer Länge von 33 m sowie von 20 Trams für den Einrichtungsbetrieb mit einer Länge von 24 m. Hinzu kommt eine Option für jeweils 45 weitere Trams für den Wechselrichtungsbetrieb und den Einrichtungsbetrieb mit 33 m Länge. Die Auslieferung der fix bestellten Bahnen ist bis Oktober 2022 geplant. Die 90 optionalen Trams sollen dann bis Oktober 2023 an Tramwaje Warszawskie übergeben werden.

Quelle: nov-ost.info  8.2.2019


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Astra einziger Bieter in Tram-Tender Arad


Der rumänische Schienenfahrzeughersteller Astra Vagoane Călători ist der einzige Bieter bei einer Ausschreibung der Stadt Arad für die Lieferung neuer Straßenbahnen.

Wie die Verwaltung der nordwestrumänischen Stadt bekannt gab, endete die Frist für die Einreichung von Angeboten am 7. Februar. Die Offerte wird nun binnen sechs Monaten ausgewertet. Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von 10 neuen Trams mit der Option auf die Lieferung von weiteren 18 Straßenbahnen. Der Preis für die ersten 10 Bahnen wird mit 73,04 Mio. RON (15,3 Mio. EUR) netto veranschlagt, für 28 Bahnen würde sich der Betrag folglich auf 202 Mio. RON summieren.

Zuletzt hatten mehrere rumänische Städte Ausschreibungen für die Beschaffung neuer Trams geschaltet, darunter Cluj-Napoca, Oradea und Galaţi. In allen drei Fällen war Astra der einzige Bieter.

Quelle: nov-ost.info 11.2.2019


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MÁV-Start bestellt Info-Displays für IC-Wagen


Das ungarische Personenbahnunternehmen MÁV-Start hat einen Auftrag zur Lieferung eines Fahrgastinformationssystems ausgeschrieben.
 
Nach Angaben der EU-Datenbank TED werden die insgesamt 70 audiovisuellen Geräte für das von MÁV-Start in Eigenregie gebaute Zugmodell IC+ benötigt. Die Hälfte der Displays soll in den Erste-Klasse-, die andere Hälfte in den Zweite-Klasse-Wagen montiert werden, d.h. jeder Waggon wird mit einem Display ausgestattet.
    
 
Der Auftragswert wird von der Bahngesellschaft auf 1,94 Mio. EUR geschätzt. An der Ausschreibung dürfen sich Unternehmen beteiligen, die in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einen Umsatz von mindestens 620 Mio. HUF (1,94 Mio. EUR) erzielt haben, davon 380 Mio. HUF (1,2 Mio. EUR) aus der Lieferung von audiovisuellen Eisenbahn-Fahrgastinformationssystemen. Die Bieterfrist endet am 8. März 2019, entscheidend bei der Bewertung der Angebote ist der Preis.
 
MÁV-Start produziert derzeit insgesamt 70 Waggons seines aus eigener Entwicklung stammenden Zugmodells IC+, die im inländischen InterCity-Verkehr eingesetzt werden sollen. Weitere 20 Fahrzeuge wurden für den internationalen Markt entwickelt und sollen früheren Angaben zufolge noch im ersten Halbjahr 2019 in Dienst gestellt werden.
 

Mit der Initiative will die Eisenbahngesellschaft u.a. die Fuhrparkerneuerung ihrer im Durchschnitt mehr als 30 Jahre alten Flotte diversifizieren. MÁV-Start produziert die Personenwagen am Standort der Wartungstochter Szolnoki Járműjavító, die Serienfertigung begann 2017. Früheren Angaben zufolge sind die Reisezugwaggons für Geschwindigkeiten von bis zu 200 km/h konzipiert und werden teilweise barrierefrei und familienfreundlich ausgestaltet. MÁV-Start hatte das Zugmodell IC+ u.a. im vergangenen September an der InnoTrans in Berlin vorgestellt.

Quelle: nov-ost.info  7.2.2019


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Türkisches Konsortium modernisiert rumänische Bahnstrecke


Die staatliche rumänische Eisenbahngesellschaft CFR hat den Sieger in einer Ausschreibung zur Modernisierung eines 28,2 km langen Teilstücks der Bahnstrecke zwischen Sighişoara und Braşov bestimmt.

Wie die CFR bekannt gab, geht der Auftrag zum Preis von 2,85 Mrd. RON (600 Mio. EUR) an ein Konsortium der türkischen Unternehmen Alsim Alarko Sanayi Tesisleri und Makyol Inşaat Sanayi Turizm. Die Bauzeit beträgt vier Jahre. Die Finanzierung erfolgt zu 81,74% aus EU-Mitteln, der Rest stammt aus dem Staatshaushalt.

Der Streckenabschnitt zwischen Apaţa und Caţa soll für Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h ertüchtigt werden. Die Bahnstrecke Braşov – Sighişoara ist Teil der Verbindung von Nürnberg über Prag, Wien, Budapest, Curtici, Simeria, Sighişoara, Braşov und Bukarest nach Constanţa am Schwarzen Meer. Um den Auftrag hatten sich auch die Konsortien FCC / Astaldi / Activ Group Management, Pizzarotti / Içtaş, Saipem / Dogus, Strabag AG / Strabag SRL und Rail Works beworben.

Quelle: nov-ost.info 30.1.2019


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HGV-Strecke Prag-Dresden soll über Ústí führen


Das Konsortium der Planungsgesellschaften CEDOP und Egis Rail hat den ersten Abschnitt der Machbarkeitsstudie für den Bau einer Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke von Prag nach Dresden fertiggestellt.

Wie die Eisenbahn-Infrastrukturverwaltung S´DC bekannt gab, empfiehlt das Konsortium allerdings schon jetzt abweichend von den bisherigen Planungen eine Streckenführung über Ústí nad Labem. Die nordböhmische Bezirksstadt solle in diesem Zusammenhang einen neuen Hauptbahnhof erhalten, der den Bahnverkehr in alle Richtungen aufnimmt. S´DC-Chef Jiří Svoboda erläuterte, die ingenieurgeologischen Untersuchungen hätten ergeben, dass die Durchquerung des Böhmischen Mittelgebirges weiter östlich deutlich günstiger sei als die in den bisherigen Leitlinien der räumlichen Entwicklung für den Bezirk Ústí vorgesehen. Ferner liege der Empfehlung eine Überprüfung der Prognosen für den Fahrgastverkehr zwischen Prag und Ústí bis 2050 zu Grunde.

Teil der Planungen ist nach wie vor der Bau eines 26 km langen Tunnels durch das Erzgebirge, der den Personen- und Güterfernverkehr aufnehmen und damit das Elbtal entlasten soll. Durch die Umsetzung des Projekts sollen sich die Fahrtzeiten auf den Strecken Prag-Ústí, Ústí-Dresden sowie von Prag nach Litoměřice, Louny und Most um je 30 Minuten verkürzen.

Quelle: nov-ost.info 30.1.2019


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Photo Ulrich Knöll
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