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Schienenverkehrsportal

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News zu den Beschaffungsmärkten im Schienenverkehrsportal

 

 

Erstes Netz mit Wasserstoffzügen startet Regelbetrieb


Niedersachsen meldet eine Weltpremiere: In Bremervörde ging heute (24.08.2022) das weltweit erste Netz mit Wasserstoffzügen im Passagierbetrieb an den Start. Die 14 Triebzüge Coradia iLint mit Brennstoffzellenantrieb gehören der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). Weitere Projektpartner sind der Zughersteller Alstom, die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) als Betreiber und das Gase- und Engineering-Unternehmen Linde als Lieferant der Tankstelle. Das Projekt hat ein Volumen von über 93 Mio. EUR. Niedersachsen hat die gut 85 Mio. EUR für die Beschaffung der 14 Züge übernommen, der Bund beteiligt sich zusätzlich mit 8,4 Mio. EUR. Die EVB setzt die iLint auf der Strecke zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude ein, wo sie 15 Dieselzüge ersetzen. Zunächst fahren fünf neue Züge, die weiteren folgen bis Jahresende. Die im Betrieb emissionsfreien iLint können dank einer Reichweite von 1000 km mit einer Tankfüllung den ganzen Tag lang fahren. „Dieses Projekt hat weltweit Vorbildcharakter“, betonte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil in Bremervörde. „Als Land der Erneuerbaren Energien setzen wir damit einen Meilenstein auf dem Weg zur Klimaneutralität im Verkehrssektor“. (as)
Quelle: RailBusiness 24.8.2022


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Stadler liefert 56 innovative Straßenbahnen an die HAVAG – ab 2025 ist der Einsatz im Linienverkehr geplant


Stadler und die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG), ein Unternehmen der Stadtwerke Halle-Gruppe, haben heute den Fahrzeugliefervertrag über 56 Straßenbahnen des Typs TINA abgeschlossen. Für Stadler ist es der vierte Auftrag des innovativen Fahrzeugkonzepts. Ab Ende 2025 sollen die ersten Bahnen dieser Serie durch die Saalestadt rollen und dort die klimafreundliche ÖPNV-Wende weiter vorantreiben.

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TINA-Straßenbahn in Halle (Saale)

HDB: Wohnungsbau bricht ein, Wirtschafts- und Öffentlicher Bau im Plus


Die steigenden Baukosten und die zunehmende Verunsicherung lassen die Nachfrage nach Wohnungen wie erwartet einbrechen. Das Statistische Bundesamt meldete für Mai einen preisbereinigten Rückgang des Auftragseingangs1 im Wohnungsbau im Vergleich zum Vorjahresmonat von 13,5 Prozent. Für den gesamten Zeitraum von Januar bis Mai wird nun ein reales Minus von 5,1 Prozent ausgewiesen. "Angesichts des hohen Bedarfs an Wohnungen ist dies eine schlechte Nachricht. Insbesondere, da wir davon ausgehen, dass sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Schließlich belasten neben den hohen Baukosten, auch die weiter steigenden Energie-, Lebenshaltungs- und Zinskosten das Budget der privaten Haushalte. Umso wichtiger ist es, jetzt im Bündnis für bezahlbaren Wohnraum von Bundesbauministerin Geywitz Lösungen zu finden, die in der Praxis umsetzbar sind." Mit diesen Worten kommentiert der Hauptgeschäftsführer der BAUINDUSTRIE, Tim-Oliver Müller, die aktuellen Konjunkturindikatoren für die Bauwirtschaft.

Müller: "Es gibt aber auch positive Nachrichten. Die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes sowie der Dienstleistungsbranche haben sich von der Verunsicherung (noch) nicht anstecken lassen. Für den Wirtschaftsbau wurde für den Mai noch ein Auftragsplus ausgewiesen, auch der Öffentliche Bau legte real zu. Wir hoffen, dass sich die öffentlichen Auftraggeber ihrer Verantwortung hinsichtlich einer funktionierenden Infrastruktur nicht nur kurz-, sondern auch langfristig bewusst sind. Deutschland kann es sich angesichts maroder Brücken, Straßen und Schulen nicht leisten, beim Infrastrukturausbau zwei Gänge zurückzuschalten."

Das Plus im Wirtschafts- und Öffentlichen Bau hätte den Einbruch im Wohnungsbau aber nicht ausgleichen können: Im gesamten Bauhauptgewerbe1 sei der Auftragseingang im Mai - im Vorjahresvergleich - preisbereinigt um 3,5 Prozent, kalenderbereinigt um 7,5 Prozent zurückgegangen. Trotz des leichten Anstiegs zum Vormonat2 von 0,5 Prozent wird für den gesamten Zeitraum von Januar bis Mai ein Orderminus von real 0,8 Prozent ausgewiesen. Auch der Umsatz1 sei mittlerweile ins Minus gerutscht: Das Bundesamt hätte einen realen Rückgang von 0,4 Prozent gemeldet. Dies sei auch auf den Mai, mit einem Minus von 3,9 Prozent, zurückzuführen. "Hier machen sich die Lieferengpässe bemerkbar. Wenn kein Material da ist, kann auch nicht gebaut werden. Damit liegen wir jetzt in der Spanne unserer Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2022 von minus zwei bis null Prozent", fasst Müller die Situation zusammen.

Alle Angaben und Berechnungen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes sowie des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. 1 Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten; 2 saison-, kalender- und preisbereinigt

Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie   Pressemitteilung 25.7.2022



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HDB: Nach wie vor hohe Baumaterialpreise Neben steigenden Kosten erschwert auch der Materialmangel die Bautätigkeit


Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte im Juni 2022 um 32,7 Prozent über dem Niveau von Juni 2021. "Bei vielen Baumaterialien fällt der Preisanstieg sogar noch deutlich höher aus als der Durchschnitt. Die Bauunternehmen sind insbesondere von den Preissteigerungen bei Stahlprodukten betroffen: Der Preis für Betonstahl lag im Juni um 53,8 Prozent über dem Vorjahresniveau. Da fällt auch der jüngste Rückgang von Mai auf Juni um 2,8 Prozent kaum ins Gewicht. Es wundert somit nicht, dass der Preisindex für den Neubau von Straßenbrücken jüngst um 21,5 Prozent zugelegt hat. Der Anteil an Stahl- und Metallbauarbeiten ist hier mit 10 Prozent schließlich besonders hoch", kommentiert der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver Müller, die vom Statistischen Bundesamt heute veröffentlichten Erzeugerpreisindizes für in Deutschland produzierte, gewerbliche Produkte.

Müller: "Die steigenden Kosten machen den Bauunternehmen nach wie vor sehr zu schaffen. Zum einen müssen langlaufende Projekte, die mit deutlich niedrigeren Preisen kalkuliert wurden, zu höheren Kosten abgearbeitet werden. Und zum anderen erschweren die hohen Baumaterialpreise und auch insbesondere deren Volatilität die Kalkulation neuer Projekte. Hinzu kommt, dass der vereinzelte Materialmangel die Bautätigkeit behindert. Hiervon ist immer noch ein Großteil der Bauunternehmen betroffen." Der Anteil sei laut ifo Konjunkturtest zwar von Mai mit ehemals 52 auf 44 Prozent im Juni gesunken, die Betroffenheit sei damit aber immer noch hoch und je nach Gewerk auch unterschiedlich. Am schlimmsten träfe es - mit einem Anteil von jeweils 48 Prozent - die Unternehmen des gewerblichen Hochbaus sowie des Wohnungsbaus. "Neben den hohen Stahlpreisen belasten auch die hohen und weiter steigenden Energie- und Mineralölpreise die Branche. Insbesondere Dieselkraftstoff schlägt hier zu Buche, schließlich entfällt hierauf die Hälfte des Energieverbrauchs im Baugewerbe. Und der Preis für Diesel ist binnen Jahresfrist um 52,4 Prozent gestiegen", erläutert Müller die Situation. Der Erzeugerpreis für Energie hätte sogar um 86,1 Prozent über dem Vorjahreswert gelegen, der Preis für Bitumen um 69,6 und für Asphalt um 30,2 Prozent. "Und hier scheint vorerst kein Ende in Sicht zu sein, schließlich legten die Preise binnen Monatsfrist noch weiter zu." Der Preis für Energie sei von Mai bis Juni um 1,6, für Dieselkraftstoff um 1,9, für Asphalt um 3,1 und für Bitumen sogar um 6,3 Prozent gestiegen.

Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie    20.7.2022



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RMV: Tests mit Wasserstoff-Zügen ab Sommer


Die Infrastruktur für das RMV-Brennstoffzellenzug-Projekt ist so gut wie fertig. Im Industriepark Höchst sind in den letzten Monaten im Nordteil des Industrieparks neue Gleisanlagen entstanden und die erste von vier Zapfsäulen konnte installiert werden. In einem neu errichteten Gebäude werden sechs Verdichteranlagen den Wasserstoff auf 500 bar verdichten. Infraserv Höchst errichtet zusätzlich einen Elektrolyseur zur Wasserstoffproduktion. Laut RMV finden über den Sommer erste Strecken- und Betankungstests statt. Nach den Sommerferien starten die Schulungen des Personals mit den Wasserstoffzügen. Die 27 iLint 54 kommen auf vier Linien von Frankfurt nach Königstein, Brandoberndorf und Bad Soden (RB 12, RB 15 und RB 11) sowie auf der RB 16 Bad Homburg – Friedberg zum Einsatz. Betreiber wird ab Dezember die DB-Tochter Regionalverkehre Start Deutschland GmbH sein. (cm)

Quelle: RailBusiness 29.6.2022


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Photo Ulrich Knöll
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