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News zu den Beschaffungsmärkten im Schienenverkehrsportal

 

 

Talgo gewinnt lettischen Bahn-Tender


Der spanische Schienenfahrzeughersteller Talgo hat eine Ausschreibung der lettischen Pasa¸ieru vilciens (PV) für die Beschaffung neuer Elektrotriebzüge gewonnen.

Wie PV-Vorstandschef Rod¸ers Jānis Grigulis in Riga der Presse mitteilte, setzte sich Talgo mit einem Angebot über 225,3 Mio. EUR durch. Um die Lieferung von insgesamt 32 neuen Zügen nach Lettland hatten sich auch die ebenfalls spanische CAF, die polnische Tochter der schweizerischen Stadler und die tschechische Škoda vagonka beworben. Der Tender verlief in mehreren Stufen, zuletzt erfolgte die Legung der finanziellen Angebote.

Grigulis erklärte, man habe nicht nur die Kosten für die Herstellung und Lieferung der Züge berücksichtigt, sondern auch die Wartungs- und Betriebskosten, darunter die Kosten für Ersatzteile und den Energieverbrauch. Es handelte sich mittlerweile um den dritten Anlauf zur Beschaffung neuer Züge für PV.  

PV ist in der Personenbeförderung zuständig und entstand durch Ausgliederung aus der staatlichen Eisenbahngesellschaft Latvijas dzelzceļš (LDz). Seit 2008 ist sie ein eigenständiges staatliches Unternehmen.

Quelle: nov-ost.info  21.11.2018


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Weitere Ausschreibung für Bahnanlagen in polnischen Häfen


Die polnische Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK hat eine Ausschreibung zur Modernisierung der Bahnanlagen in den Häfen Szczecin und Świnoujście geschaltet.

Laut Ausschreibungsbekanntmachung läuft die Bieterfrist bis 10. Januar des kommenden Jahres. Ziel der Maßnahmen ist eine schnellere Abfertigung und Erhöhung der Abfertigungskapazität, um die Wettbewerbsfähigkeit der Häfen im Güterverkehr zu steigern. Dazu sind unter anderem der Umbau von 160 km Gleis und von vier Brücken geplant, außerdem sollen ausgewählte Abschnitte elektrifiziert und die Signaltechnik ausgetauscht werden. Am Containerterminal Ostrów Grabowski in Szczecin sollen insgesamt 5 km Gleis umgebaut werden, der Hafen Świnoujście erhält drei neue Zustell- und Abholgleise mit zusammen 2 km Länge.
 

Die Finanzierung des Projekts erfolgt zum Großteil aus Fördermitteln des EU-Programms CEF. Zum Kostenvoranschlag machte die PLK in ihrer Ankündigung keine Angaben, allerdings wurde bei der Bewilligung der CEF-Fördermittel im letzten Jahr von Kosten in Höhe von 628,2 Mio. PLN (145 Mio. EUR) ausgegangen. Die bewilligte Fördermittelsumme beläuft sich auf 534 Mio. PLN (124 Mio. EUR) bzw. 85% der Kosten.

Quelle: nov-ost.info 21.11.2018


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335 moderne Waggons für PKP Intercity


Die polnische PKP Intercity nutzt eine Option zur Modernisierung weiterer Reisezugwagen durch PESA.

Wie das Bahnunternehmen am Dienstag bekannt gab, kommen zu den drei in diesem Jahr bereits mit PESA unterzeichneten Verträgen über 163 Waggons nun noch 82 Waggons hinzu, sodass PKP Intercity von PESA insgesamt 245 moderne Waggons erhält. Der Auftragswert für alle fünf Aufträge summiert sich auf mehr als 1 Mrd. PLN (232,6 Mio. EUR).

Die erste Option umfasst 42 Abteilwagen 2. Klasse zusätzlich zu den bereits bestellten 83 Wagen, der Auftragswert erhöht sich dadurch von 312 Mio. PLN auf 470 Mio. PLN (109 Mio. EUR) brutto. Die zweite Option betrifft 20 Waggons 1.+2. Klasse zusätzlich zu den bereits bestellten 40 Waggons, wodurch sich der Wert dieses Auftrags von 166 Mio. PLN auf 248 Mio. PLN (57,7 Mio. EUR) erhöht. Beim dritten Auftrag geht es um sogenannte COMBI-Waggons, in denen verschiedene zusätzliche Angebote wie Fahrradabteile, Rollstuhlabteile, Spielabteile etc. eingebaut werden. Bislang hat PKP Intercity 40 Waggons dieses Typs für 208 Mio. PLN bestellt, mit der Option kommen nochmals 20 hinzu, und der Auftragswert steigt auf 311 Mio. PLN (72,3 Mio. EUR).

Weiter meldet PKP Intercity den Erhalt der ersten zehn durch H. Cegielski FPS modernisierten Reisezugwagen. Bei Cegielski hatte das Bahnunternehmen im August 2017 zunächst die Modernisierung von 60 Waggons für 273 Mio. PLN in Auftrag gegeben und im vergangenen Monat eine Option auf weitere 30 gezogen, sodass der Auftragswert hier auf 410 Mio. PLN (96 Mio. EUR) gestiegen ist.

Quelle: nov-ost.info 14.11.2018


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335 moderne Waggons für PKP Intercity

Letzter Auftrag für Warschauer M2 vergeben


In Warschau ist am Donnerstag (15. November) der letzte noch offene Auftrag zum Bau der Metrolinie M2 vergeben worden.

Wie der U-Bahn-Betreiber Metro Warszawskie mitteilt, handelt es sich um den Abschnitt zwischen den Stationen Księcia Janusza und Powstańców Śląskich mit dem Unterwegsbahnhof Ulrychów (bisheriger Arbeitsname Wola Park) in den Stadtteilen Wola und Bemowo. Der Abschnitt ist 2,5 km lang und wird für 959 Mio. PLN (223 Mio. EUR) von der türkischen Gülermak im Konsortium mit der italienischen Astaldi errichtet. Die Fertigstellung der gesamten M2 ist für 2023 geplant.

Astaldi und Gülermak haben einzeln oder im Konsortium sämtliche Aufträge zum Bau der M2 erhalten. Erst vor wenigen Tagen unterzeichnete das Konsortium (mit Astaldi als Konsortialführer) den Vertrag für den abschließenden westlichen Abschnitt zwischen den Stationen Powstańców Śląskich und Karolin für 1,623 Mrd. PLN (380 Mio. EUR), im September in derselben Konstellation den Vertrag für den Abschnitt von Trocka bis zur neuen Endstation Bródno im Nordosten Warschaus für 1,4 Mrd. PLN (327 Mio. EUR).
 

Gülermak baut derzeit außerdem aktuell an dem Abschnitt Rondo Daszyńskiego-Księcia Janusza westlich des bereits eröffneten zentralen Abschnitts für 1,148 Mrd. PLN (267 Mio. EUR), Astaldi an der Strecke Dworzec-Wileński-Trocka rechts der Weichsel für 1,06 Mrd. PLN (246 Mio. EUR). Das Auftragsvolumen aller aktuell beauftragten Abschnitte beläuft sich damit auf 1,44 Mrd. EUR, zusammen mit dem 2015 eröffneten zentralen Abschnitt sind es sogar 2,4 Mrd. EUR.

Quelle: nov-ost.info 15.11.2018


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EU-Fördermittel für Bahnstrecke Plovdiv-Burgas


Die Europäische Union gewährt Bulgarien Fördermittel in Höhe von 293,4 Mio. EUR für die Modernisierung der Bahnstrecke zwischen der zweitgrößten Stadt Plovdiv und Burgas am Schwarzen Meer.

Wie die für Regionalpolitik zuständige Kommissarin Corina Creţu mitteilte, stammen die Mittel aus dem Kohäsionsfonds und sollen dazu beitragen, die Strecke für Geschwindigkeiten zwischen 130 und 160 km/h zu ertüchtigen. Creţu erklärte, dadurch könne die Fahrtzeit um rund 40 Minuten verkürzt werden, und die Bahn werde damit wettbewerbsfähiger. Auch würden der Fahrkomfort und die Sicherheit auf der Strecke verbessert.

Das Projekt umfasst neben einer Überholung der Gleise auch neue Signal- und Kommunikationsanlagen sowie die Modernisierung bzw. den Neubau von Über- und Unterführungen.

Quelle: nov-ost.info 16.11.2018


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Photo Ulrich Knöll
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