Mikogo Feeds abonnieren Ihren XING-Kontakten zeigen

Schienenverkehrsportal

Die exklusive Onlinepublikation für die Bahnbranche und ÖPNV

Ausschreibung   Ausschreibung Region Berlin Innenstadt,Südliches und südöstliches Berlin, Nördliches Berlin für Planung von Ober-, Tief- und Ingenieurbaumaßnahmen

Ausschreibung Los-ID 2062043

Jetzt diese Unternehmen einsehen >>
potentielle Bieter für


kontaktieren
Tunnelsanierung und Grundinstandsetzung U-Bhf. Weinmeisterstraße
Tunnelsanierung und Grundinstandsetzung U-Bhf. Weinmeisterstraße

II.1.4)

Kurze Beschreibung:

Tunnelsanierung und Grundinstandsetzung U-Bhf. Weinmeisterstraße

- Objektplanung Lph.1-7, HOAI 2021

- Instandsetzungs- und Tragwerksplanung Lph. 1-6, HOAI 2021

- Verkehrsplanung und die Planung, Abstimmung und Koordinierung der Leitungsumlegung und der Beteiligten

II.1.5)

Geschätzter Gesamtwert

II.1.6)

Angaben zu den Losen

Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

II.2)

Beschreibung

II.2.2)

Weitere(r) CPV-Code(s)

71320000 Planungsleistungen im Bauwesen

71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros

II.2.3)

Erfüllungsort

NUTS-Code:

DE300 Berlin

Hauptort der Ausführung:

Berlin

II.2.4)

Beschreibung der Beschaffung:

Der U-Bahn-Abschnitt zwischen Rosenthaler Platz und Weinmeisterstraße ist Bestandteil der Strecke D und wird von der U-Bahnlinie 8 befahren. Die Tunnelanlage wurde am 18. April 1930 in Betrieb genommen.

Im beschriebenen Vorhaben liegt der Tunnel unter der Rosenthaler Straße und folgt dabei dem Straßenverlauf wobei sie teilweise bis an die Fundamente der Bebauung reicht). Der Tunnel verläuft in südlicher Richtung und in einem Bogen nach Südosten in den Bahnhof Weinmeisterstraße, der mittig unter der Weinmeisterstraße angelegt wurde.

Die Tunnelanlage wurde dreigleisig mit doppelter Mittelstützung auf einer tragenden Sohle aus Stahlbeton in offener Zonenbauweise errichtet, streckenweise auch zweigleisig mit Mit-telstützung. Die Bauwerkshöhe UK bis OK beträgt max. 5,70 m. Die Tunnelbreite Außen-kanten betragen im Maximum 16 m und im Minimum 9 m.

Der schmalen Straße und dem Bodendruck der angrenzenden Bebauung waren beim Bau besondere Sicherungsmaßnahmen geschuldet. Statt der üblichen Eisenbetonrahmende-cke wurde daher der Tunnel mit Betonträgerdecke ausgeführt (Deckenträger aus I-Profilen). Hausabfangungen finden sich unter der Rosenthaler Str. 8, 24, 54 und 66, Notausstiege auf der Ostseite der Strecke bei km 6,2+15,0 und km 6,3+50 und Bauwerksfugen bei km 6,3+41,3 km 6,4+91,2.

Die zulässige Belastung ist beschränkt auf SLW 30. Die überdeckung des Tunnels beträgt im Mittel 3 m. Der Grundwasserstand gemäß Umweltatlas Senat beträgt 32,10 m (zeHGW).

Der U-Bahnhof Weinmeisterstraße wurde nach einem Standardentwurf der Architekten Alf-red Grenander und Alfred Fehse im Jahr 1930 fertig gestellt. Er wurde als Station der soge-nannten Gesundbrunnen-Leinestraße-Linie (Strecke D) erbaut.

Der U-Bahnhof Weinmeisterstraße wird heute von der Linie U8 angefahren und liegt zwi-schen den Bahnhöfen Rosenthaler Platz und Alexanderplatz im Berliner Stadtteil Mitte.

Der Tunnel mit dem Bahnhof Weinmeisterstraße folgt dem Verlauf der Weinmeisterstraße von Nordwest nach Südost und nimmt den Raum unter ihr fast komplett ein.

Die Mittelbahnsteigplatte des Bahnhofs liegt ca. 6,60 m unter Straßenniveau.

Zwischen den beiden Ausgängen ist die Bahnsteigplatte 130 m lang und hat in Bahnsteig-mitte eine maximale Breite von 8,00 m. über die beiden an den Bahnsteigenden gelegenen Treppenanlagen gelangt man zu Vorhallen, von denen aus man über weitere Treppen (zwei im Südosten und eine im Nordwesten) ins Freie gelangt.

Der U-Bahnhof Weinmeisterstraße steht unter Denkmalschutz.

II.2.5)

Zuschlagskriterien

Die nachstehenden Kriterien

Qualitätskriterium - Name: Qualität / Gewichtung: 40,00

Preis - Gewichtung: 60,00

II.2.6)

Geschätzter Wert

II.2.7)

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn: 03/01/2022

Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

II.2.9)

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden

Geplante Mindestzahl: 1

Höchstzahl: 5

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird folgendes System zugrunde gelegt:

(1)

Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder

fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle

Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.

(2)

Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern.

(3)

Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen

abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten

Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung gem. III.1.1) bis III.1.3) der Bekanntmachung (Formblatt) ergeben.

(4)

Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen, Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen.

(5)

Alle Bewerber werden im Zuge der Eignungsprüfung gemäß der zugehörenden Matrix ihrer Referenzangaben entsprechend im Punktesystem bewertet. Der Auftraggeber behält sich durch eine Begrenzung der Teilnehmer vor, nur die maximal 5 Bestplatzierten zur Angebotsabgabe aufzufordern. Bei Punktgleichheit des 5. Bewerbers und ggf. weiterer Bewerber in der Wertungsreihenfolge verbleibt der Teilnahmeantrag desjenigen Bewerbers im Verfahren, der die höheren Gesamtbaukosten (Kostengruppe 300 und 400) für alle Referenzen zusammengefasst aufweist.

II.2.10)

Angaben über Varianten/Alternativangebote

Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

II.2.11)

Angaben zu Optionen

Optionen: nein

II.2.13)

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union

Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein

II.2.14)

Zusätzliche Angaben
10-13 - Berlin Innenstadt,Südliches und südöstliches Berlin, Nördliches Berlin
Öffentlicher Auftraggeber
Verhandlungsverfahren
Dienstleistung
DE: Deutschland
weitere Projekte finden für

alles neu

 

Branchen \ Gewerke \ Leistungen

Schienenverkehrsportal, Planung und Überwachung von Bauleistungen, Planung von Ober-, Tief- und Ingenieurbaumaßnahmen