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Schienenverkehrsportal

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Siemens beteiligt sich an HGV-Projekt im Ural

Der deutsche Technologie-Konzern Siemens beteiligt sich am geplanten Bau einer neuen Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnverbindung zwischen Chelyabinsk und Yekaterinburg.
 
Dazu wurde am Freitag (15. Februar) am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz eine Vereinbarung mit dem staatlichen russischen Investmentfonds RFPI/RDIF und der Projektgesellschaft Uralskaya skorostnaya kompaniya (USK) unterzeichnet. Laut Pressemitteilung des RFPI vertritt die Konzernsparte Siemens Mobility dabei das Konsortium Deutsche Initiative für Hochgeschwindigkeitsverkehr, dem auch die Deutsche Bahn, die Deutsche Bank, Strabag, Gauff, Vossloh, Kapsch und weitere Unternehmen angehören. Zu Einzelheiten der geplanten Beteiligung von Siemens bzw. des deutschen HGV-Konsortiums machte der RFPI allerdings keine Angaben.
 
Das HGV-Projekt sieht zwischen Chelyabinsk und Yekaterinburg den Neubau einer zweigleisigen Bahnverbindung für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 300 km/h vor. Auf der insgesamt rund 220 km langen Neubaustrecke zwischen den beiden Ural-Metropolen sind vier Bahnhöfe am Flughafen Chelyabinsk-Balandino, in Snezhinsk und Sysert sowie am Flughafen Yekaterinburg-Koltsovo geplant. Den aktuellen Angaben des RFPI zufolge sollen die Bauarbeiten 2021 beginnen und 2025 abgeschlossen werden. Die erforderlichen Investitionen werden mit mehr als 300 Mrd. RUB (3,985 Mrd. EUR) beziffert.
 
An der Projektgesellschaft USK sind bislang die Verwaltung des Gebiets Chelyabinsk, die regionale Entwicklungsgesellschaft KRSU des Gebiets Sverdlovsk (Yekaterinburg), die Investmentgruppe RWM Capital sowie die Metallurgiekonzerne Magnitogosrskij metallurgicheskij kombinat (MMK), Chelyabinskij truboprokatnyj zavod (ChTPZ) und Russkaya mednaya kompaniya (RMK) beteiligt.

Quelle: nov-ost.info  15.2.2019





Leipzig 20.02.2019
Schienenverkehrsportal, Infrastruktur Schienenverkehr, Gleisbauarbeiten, Oberbauarbeiten - Eisenbahnen

 

Photo Ulrich Knöll
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