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Polen stockt Mittel für Bahninfrastruktur auf

Die polnische Regierung hat am Dienstag eine Aufstockung der Mittel für das Nationale Eisenbahnprogramm um 3,2 Mrd. PLN (739 Mio. EUR) beschlossen.

Bisher war das Programm mit einer Laufzeit bis 2023 mit 66,4 Mrd. PLN (15,3 Mrd. EUR) ausgestattet. Mit den zusätzlichen Mitteln will die Regierung die Realisierung einiger der wichtigsten Bahninfrastruktur-Projekte retten, die derzeit wegen der deutlichen Überschreitung des Kostenrahmens in den Ausschreibungen zu scheitern drohen. So sollen von den zusätzlichen Mitteln 1,8 Mrd. PLN (415 Mio. EUR) für die Projekte zur Verbesserung der Bahnanbindungen der Häfen Gdynia, Gdańsk und Szczecin-Świnoujście verwendet werden. Die Bereitstellung dieser Mittel erfolgt durch eine Kapitalerhöhung bei der Eisenbahn-Infrastrukturgesellschaft PKP PLK. Darüber hinaus wird die PKP PLK einen Kredit in Höhe von 1,4 Mrd. PLN (323 Mio. EUR) bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) aufnehmen, der neben den Hafenprojekten für die Modernisierung der Magistrale E59 zwischen Poznań und Szczecin vorgesehen ist. Bei diesem großteils aus dem CEF-Programm finanzierten Projekt wurde außerdem der Abschnitt Wronki-Słonice von der Warteliste auf die Hauptliste des Förderprogramms verschoben, sodass die Modernisierung hier schneller erfolgen kann als bislang geplant.

Quelle: nov-ost.info 19.2.2019





Leipzig 20.02.2019
Schienenverkehrsportal, Infrastruktur Schienenverkehr

 

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