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Schienenverkehrsportal

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DuisPort entwickelt Bahnterminal bei Minsk

Der deutsche Logistikkonzern Duisburger Hafen (DuisPort) plant im Rahmen eines Konsortiums die Errichtung eines neuen Bahnterminals im Industriepark Velikij kamen (Great Stone) bei Minsk.
 
Laut Angaben des Konzerns wurde bereits Anfang des Monats eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Partner von DuisPort bei dem Projekt sind demnach das zur China Merchants Group (CMG) gehörende Unternehmen China Merchants China-Belarus CLC, die weißrussische Staatsbahn BCh und der Schweizer Bahnlogistiker Hupac.
 
Vorgesehen ist auf einem insgesamt 80 ha großen Areal die Errichtung eines 30 ha großen bimodalen Containerterminals mit einer Umschlagkapazität von zunächst jährlich 180.000 TEU. Bei entsprechendem Bedarf bestehen die Voraussetzungen für eine Kapazitätserweiterung auf bis zu 500.000 TEU im Jahr. Die übrigen 50 ha Fläche sind für die Ansiedlung weiterer Logistikunternehmen bestimmt. Mit den Bauarbeiten soll Anfang kommenden Jahres begonnen werden, mit der Fertigstellung des Terminals wird 2021 gerechnet. Über die Höhe der mit dem Projekt verbundenen Investitionen machte DuisPort in der Aussendung keine Angaben.
 
Darüber hinaus informierte DuisPort über die Gründung des Unternehmens DPA Polska Intermodal, an dem neben dem deutschen Konzern auch China Merchants China-Belarus CLC, das polnische Logistikunternehmen Erontrans und die BCh-Tochter BelInterTrans beteiligt sind. Das neue Unternehmen soll vor allem in der Entwicklung, Vermarktung und Durchführung von Schienentransporten zwischen Polen und Deutschland aktiv werden. Ziel ist dabei die Reduzierung der Transportzeiten von Zügen ab der polnisch-weißrussischen Grenze im China-Verkehr.
 
DuisPort ist seit Anfang 2018 einer der Gesellschafter der Projektgesellschaft Kompaniya po razvitiyu industrialnogo parka (KRIP) für die Entwicklung des Industrieparks Velikij kamen, an der darüber hinaus auch der weißrussische Staat, CMG sowie die chinesischen Unternehmen Sinomach, CAMCE und Harbin Investment Group beteiligt sind. Auf einem insgesamt rund 9.150 ha großen Areal in der Nähe des Flughafens Minsk entsteht die Infrastruktur für die Ansiedlung von Unternehmen aus China und anderen Ländern, die dort von den Vorteilen einer Sonderwirtschaftszone profitieren können.


Quelle: nov-ost.info  16.7.2019





Leipzig 19.07.2019
Schienenverkehrsportal, Infrastruktur Schienenverkehr

 

Photo Ulrich Knöll
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